Natürlich wollen wir auch etwas ueber uns erzählen. Wer wir sind, was wir machen und was unsere Ziele sind. So wollen wir für Dich transparenter werden, um Dich für unsere Selbsthilfegruppen zu begeistern.

Wer wir sind:
Nach der Auflösung des Vereines Balance e.V. (Liquidation17.10.2015, offizielle Löschung 17.10.2016) wurde aus den verbliebenen 13 Selbsthilfegruppen der Arbeitskreis Depressionen und Ängste gegründet. Die ehrenamtlichen Gruppenleiter dieser Selbsthilfegruppen haben gemeinsam beschlossen, den Zusammenhalt und Kontakt unter den Gruppen sowie nach außen fortzuführen. Deshalb haben wir am 28.11.2015 diese Initiative ins Leben gerufen.
Wir verstehen uns als eine Interessengemeinschaft, um den Erhalt dieser Selbsthilfegruppen zu gewährleisten. Wir verfolgen weder ein kommerzielles Interesse, noch sind wir politisch oder konfessionell orientiert. Unsere Gruppen sind für alle Menschen offen, welche an Depressionen und Ängsten leiden sowie mit uns gemeinsam diese bewältigen wollen. Und das allerwichtigste: Die Teilnahme an den Gruppenabenden ist kostenfrei und anonym. Gefördert von der AOK sowie dem Hilfsverein für Seelische Gesundheit Baden-Württemberg e.V.
Die Selbsthilfegruppen sind eigenständig. Die Gruppenleiter sind ebenso Betroffene wie die übrigen Teilnehmer. Deshalb können wir keinen Anspruch auf eine professionelle Therapie erheben. Zudem können und dürfen wir das nicht leisten. Wir bieten lediglich Unterstützung parallel zu ambulanten oder stationären Therapien: von Betroffenen für Betroffene.
Wo sind wir vertreten?
Stand März 2026 bieten wir 15 Selbsthilfegruppen in folgenden Orten an:
Was wir machen:
In unseren Treffen tauschen wir unsere Erfahrungen zu den Themen Depressionen und Ängste aus. Diese Erfahrungen können sowohl aus dem privaten und beruflichen Umfeld als auch aus anderen sozialen Lebensbereichen stammen.
Neben unseren wöchentlichen oder 14-tägigen Gruppentreffen organisieren wir gemeinsame Unternehmungen, kleine Weihnachtsfeiern und Workshops. Wir laden Referenten zu bestimmten Themen rund um die Erkrankung Depression ein, beschäftigen uns im Rahmen von Themenarbeiten mit verschiedenen Aspekten unserer Erkrankung oder setzen gemeinsame Projekte um.
Auch für uns als Gruppenleiter ist Austausch wichtig
Als Ansprechpartner, Moderator oder Gruppenleiter einer Selbsthilfegruppe sind wir nicht allein. Gleichzeitig wissen wir, wie wichtig es ist, auch auf das eigene Wohlbefinden zu achten.
Deshalb treffen sich die Ansprechpartner unserer Gruppen bis zu viermal im Jahr. In einem geschützten Rahmen tauschen wir uns über unser persönliches Befinden und wichtige Belange unserer Gruppen aus. Wir sprechen darüber, was gut läuft, wo es Herausforderungen gibt und welche Aktivitäten und Unternehmungen für die Betroffenen hilfreich und bereichernd sein können.
Darüber hinaus organisieren wir gemeinsame Sommerfeste, Fortbildungen und Schulungen. Auch Supervisionen bieten uns die Möglichkeit, unsere Arbeit zu reflektieren, neue Perspektiven zu gewinnen und uns gegenseitig zu unterstützen.
Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist außerdem der enge Austausch mit den jeweiligen Selbsthilfekontaktstellen in den Landkreisen. So können wir Erfahrungen teilen, Unterstützung erhalten und die Arbeit unserer Selbsthilfegruppen gemeinsam weiterentwickeln.
Vertrauen und Vertraulichkeit
Ein vertrauensvoller Umgang miteinander ist uns besonders wichtig. Deshalb sprechen wir bei unseren Treffen der Gruppenleiter nicht über einzelne Teilnehmer oder deren persönliche Angelegenheiten. Wenn wir Herausforderungen aus der Gruppenarbeit gemeinsam besprechen, geht es darum, allgemeine Themen und Situationen zu reflektieren, Erfahrungen auszutauschen und mögliche Lösungswege zu finden. Dabei verzichten wir bewusst auf Namen und persönliche Details, die Rückschlüsse auf einzelne Personen zulassen könnten. So stellen wir sicher, dass die Würde und Privatsphäre jedes Einzelnen gewahrt bleiben und das Vertrauen in unsere Selbsthilfegruppen geschützt wird.
Ueber unsere Ziele:
Wir möchten uns zunächst gemeinsam den Depressionen und Ängsten stellen, sie dann bewältigen sowie einen Weg zurück in ein gesundes Leben finden.
Ueber Unser Logo:
Unser Logo stellt eine Steinbrücke dar.
Jede einzelne Gruppe für sich gibt Halt, hat aber ihren Platz in einem großen Ganzen. Die Steine der Brücke symbolisieren diese Gruppen, aber auch Widerstand, Kraft, Beständigkeit sowie Halt. Um eine Krise zu überwinden, brauche ich Widerstand, Kraft, Beständigkeit und genau diesen Halt. Das Leben ist wie ein Fluss. Ein Fluss von positiven und negativen Ereignissen, weshalb es auch nie anhält. Entweder reißt es mich mit, oder ich ertrinke darin. Deshalb ist die Brücke über den Fluss des Lebens geschlagen.
Die Brücke soll uns davor bewahren, in dem Fluss des Lebens zu ertrinken. Sie soll uns einen Weg zeigen, über den Dingen zu stehen. Soll uns helfen, das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Sie soll uns aber auch die Möglichkeit bieten, wenn wir wieder die Kraft dazu haben, einfach hineinzuspringen und mit dem Strom zu schwimmen. Ohne unterzugehen.
Logo des Arbeitskreis Depressionen und Ängste

Der Administrator
Hinter dem Arbeitskreis stehen Menschen, die selbst Erfahrungen mit Depressionen und Ängsten gemacht haben. Einer von ihnen bin ich. Mehr über meinen persönlichen Weg erfahren Sie auf der Seite „Über mich“.